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Erstmalige Teilnahme am Eupen-Pokal in Belgien

Am 14. April 2019 fand der Eupen-Pokal in dem gleichnamigen Ort in Belgien, kurz hinter der deutschen Grenze, statt. Nachdem wir schon öfter von diesem Wettkampf gehört hatten, beschlossen wir, in diesem Jahr daran teilzunehmen und ein Wochenende gemeinsam in Belgien zu verbringen. Also ging es für 12 Turnerinnen und 5 Betreuerinnen am 13. April los in Richtung Eupen. Dort angekommen ließen wir es uns nicht nehmen, zunächst bei den Internationalen Belgian-Open zuzuschauen. Bei diesem Wettkampf starteten Teilnehmer/innen aus insgesamt 7 Nationen, darunter auch eine Turnerin aus Brasilien und Turner/innen aus Israel. Viele von Ihnen nahmen schon an Weltmeisterschaften und anderen internationalen Meisterschaften teil.

Neugierig auf unsere Unterkunft machten wir uns auf den Weg zu einer naheliegenden Schule, wo wir einen Klassenraum bezogen und nach einer Runde Tetris mit Luftmatratzen und Isomatten fand schließlich jeder einen Schlafplatz. Wir beschlossen nun, uns noch das Zentrum des kleinen Ortes anzusehen und zogen dick eingepackt los, da es zu einem kurzfristigen Wintereinbruch gekommen war. Beeindruckt von den kleinen Gassen und schönen Fachwerkhäusern wurde der Wunsch nach echten belgischen Pommes immer größer. Eine leuchtende Pommestüte an einem kleinen Imbiss erweckte unsere Aufmerksamkeit und so stürmten wir mit 17 Personen den kleinen Laden. Jeder wusste was er essen möchte, Problem war nur – der Inhaber verstand uns nicht. Der nette Mann hinter der Theke sprach nur französisch. Zum Glück hatten wir Denise dabei, sie konnte ihre Französischkenntnisse unter Beweis stellen und allen zu den lang ersehnten Pommes verhelfen. Nachdem der Chicken-Nugget-Vorrat des Imbisses aufgebraucht und alle satt waren, machten wir uns auf den Rückweg zu der Turnhalle und wurden von einem erneuten Schneeschauer überrascht. Endlich wieder an der Turnhalle angekommen, schauten wir uns die Musikküren an, die noch in vollem Gange waren. Zurück in unserem Klassenraum ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen und fielen erschöpft von dem Tag in unsere Betten.

Am nächsten Morgen läuteten schon früh die Wecker und wir machten uns für einen langen und anstrengenden Wettkampftag bereit. Nach einem leckeren Frühstück ging es ans Einturnen, welches für eine unserer Turnerinnen leider mit einer Verletzung des Fußes endete und eine Teilnahme ausschloss. Um 11 Uhr startete der Wettkampf. Neben ihrer Funktion als Turnerin stellten sich Chantalle, Denise, Jenny und Tabea als Kampfrichterinnen zur Verfügung und bewerteten die Küren der Turner/innen in den einzelnen Altersklassen. Auf 6 Wettkampfbahnen gleichzeitig turnten insgesamt 160 Turnerinnen und Turner.

Die Besonderheit bei dem Eupen-Pokal ist, dass jeder Turner seine Kür zweimal turnen darf. Die höhere Wertung wird gezählt und entscheidet über die Platzierung.

Um 18.30 Uhr endete der Wettkampf schließlich, später als geplant, und nach der Siegerehrung ging es für uns wieder in Richtung Heimat.

Folgende Platzierungen konnten wir erreichen:

Altersklasse 9-11: Altersklasse 11-12: Altersklasse 13-14:
11. Carolin Schmidt 17. Lea Prinz 14. Celina Rappel
13. Jomana Gritschke   17. Josefine Schmidt

 

 

 

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